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Antischnarch-Massnahmen

Ein Bericht von Dr. med. Peter Marko

Schnarchen entsteht durch das Vibrieren des weichen Gaumens (Trennwand zwischen Mund und Nase). Verschiedene Umstände begünstigen das Vibrieren:



Enger Raum zwischen Gaumen und Rachenhinterwand angeboren durch die Lage des Unterkiefers oder erworben z.B. durch die vergrösserten Mandeln (bei Kindern Rachenmandeln), Schleimhautschwellung. Schwerkraft in der Rückenlage verengt zusätzlich diesen Raum.





Die Spannung der Rachenmuskulatur, die mit dem Alter, durch die Wirkung von Alkohol und wegen mancher Medikamente (Schlafmittel, u.a.) nachlässt.

Der Unterdruck während des Einatmens. Er steigt mit der Tiefe des Atemzuges, was man an der Lautstärke des Geräusches feststellen kann. Oft steigt der Pegel bis zum Zusammenbruch – der Schnarcher hört für kurze Zeit auf zu atmen, dann beginnt das Spiel von vorne.

Ein Schnarcher kann die Mitschlafenden nur stören und dadurch sowohl ihnen, wie auch sich selbst das Leben komplizieren, wie ein Leserbrief aus „Medical Tribune“ zeigt*. Dann handelt sich um ein sog. einfaches, harmloses oder habituelles Schnarchen. Wenn jedoch dabei in die Lunge zu wenig Sauerstoff kommt, kann das Schnarchen auch gesundheitliche Schäden verursachen (sog. Schlaf-Apnoe-Syndrom):

Es kann dann auch den eigenen Schlaf stören, Alpträume, Müdigkeit, Kopfschmerzen verursachen, die Leistungsfähigkeit mindern.

Die Funktion verschiedener Organsysteme, wie Herz-Kreislauf, Verdauung, Urinausscheidung, Hirn beeinflussen.

Der Herzschlag wird schnell und/oder unregelmässig, der Blutdruck höher.

Das Herz wird geschwächt. Dies führt kurzfristig zu vermehrter Urinausscheidung während der Nacht, was den Schlaf zusätzlich stört.

Bei verengten Herzgefässen (koronare Herzkrankheit) kommt es zu nächtlichen Herzschmerzen (Angina pectoris).

Die Verdauung und der Stoffwechsels wird beeinflusst und damit der Zucker- und Fetthaushalt nachträglich beeinträchtigt.

Dann ist Schnarchen nicht mehr nur „eine schlechte Gewohnheit“.

Was kann man gegen das Schnarchen tun?

Den Gründen nachgehen, und sie wenn möglich beheben. Bei Kindern kommen vergrösserte Mandeln, vor allem die Rachenmandeln in Frage. Ein Langes Halszäpfchen kann auch stören. Zwingend ist eine Untersuchung bei Erwachsenen, wenn das Schnarchen plötzlich auftritt und in der Familie sonst nicht vorkommt.

Bei Übergewicht abnehmen – das Fett verengt die Luftwege. (Das Bauchfett erschwert die Atmung, was zusätzlich zum Sauerstoffmangel beiträgt).

Alkohol und Medikamente meiden, welche die Muskel erschlaffen lassen.

Nicht rauchen oder so wenig wie möglich, da unter dem Einfluss des Rauchens die Nasen- und Rachenschleimhaut vermehrt Schleim produziert, was den Raum zusätzlich verengt.

Ähnliche Wirkung haben Allergien, die man behandeln sollte, um die Schleimhaut abzuschwellen und die Mund- und Nasenatmung zu verbessern.

Nach einer Arbeit verschlimmert gastro-oesophagaler Reflux (Sodbrennen) das Schnarchen und die damit verbundene Atmungsstörung (Schlaf-Apnoe).

Wenn man gewisse Blaseninstrumente spielt, werden die Rachenmuskeln stärker und erschlaffen weniger.

Falls man keine Gründe findet, die man beheben soll und kann und die obigen Massnahmen (Gewicht, Alkohol, Medikamente, Rauchen, Allergien) noch nicht in Angriff genommen wurden oder (noch) nicht geholfen haben, kann man den Rachenraum mit Hilfe einer Mundschiene, die den Unterkiefer nach vorne schiebt, (relativ) einfach vergrössern, ähnlich wie es Notfallärzte bei Bewusstlosigkeit oder Narkoseärzte bei Einleitung der Narkose tun.

Mittels verschiedener Operationen (Nase, Halszäpfchen, Rachen) versucht man die Luftwege zu erweitern, den Zusammenbruch der Wände zu verhindern, den Luftgang zu verbessern und damit die Vibrationen zu vermindern.

Wenn der Gesundheitszustand bedrohlich ist und die vorherigen Massnahmen nicht geholfen haben, kann man den Betroffenen mit Hilfe eines Gerätes unter Maske mit leichtem Überdruck beatmen. Der Überdruck öffnet die Luftwege und der Sauerstoff verbessert zusätzlich die Sauerstoffversorgung.

Es ist vernünftig mit möglichst einfachen Massnahmen zu beginnen, was sowohl für das einfache Schnarchen wie auch für das mit verschiedenen Krankheiten verbundene Schlaf-Apnoe-Syndrom gilt*. Dazu gehören verschiedene Mundschienen. Beim einfachen Schnarchen kann man sie auch nur bei Bedarf, z.B. wenn man das Schlafen im gemeinsamen Raum nicht vermeiden kann, benützen. Wir haben gute Erfahrung mit der SomnoGuard-Schiene. Ihre Vorteile:

Durch wissenschaftliche Arbeiten (und eigene Erfahrung) nachgewiesene Wirksamkeit

Nur ein plastisches, nicht belastendes Material, kein Metall, das mit eventuell bereits vorhandenen Amalgamplomben und Metallkronen Probleme verursachen könnte

Einfache Anpassung

Kostengünstig

* Nach Ausschluss ernsthafter Ursachen empfiehlt ein Artikel im "British Medical Journal" Mundschienen als Therapie für das Schnarchen.

Wie wirkt SomnoGuard:

SomnoGuard schiebt den Unterkiefer nach vorne. Damit erweitert er den Rachenraum und verhindert die Verengung während des Einatmens. Das Ausmass der Verschiebung kann man je nach Erfolg stufenweise einfach einstellen.

Wer ist für SomnoGuard geeignet:

Alle Schnarcher mit einigermassen erhaltenen Zähnen und ohne grosse Zahnfleischproblemen.

Besonders geeignet sind Menschen mit eher zurückgestelltem Unterkiefer, die einen Abstand zwischen der oberen und unteren Zahnreihe aufweisen.

Bei gut erhaltenem Zahnfleisch auch für Prothesen-Träger.

Leute mit frei durchgängiger Nase und

Für solche, die mit Zähnen nachts knirschen.

Für wen ist SomnoGuard nicht geeignet:

Bei

grossen Zahnlücken wegen fehlender Zähne

wackeligen Zähnen

grossen Zahnfleischproblemen

Problemen mit Kiefergelenk

verstopfter Nase

seltenen Ursachen des Schnarchens, die erst auszuschliessen sind

grossen Zahnlücken wegen fehlender Zähne

wackeligen Zähnen

grossen Zahnfleischproblemen

Problemen mit Kiefergelenk

verstopfter Nase

seltenen Ursachen des Schnarchens, die erst auszuschliessen sind

Wer ist für SomnoGuard geeignet:

Alle Schnarcher mit einigermassen erhaltenen Zähnen und ohne grosse Zahnfleischproblemen.

Besonders geeignet sind Menschen mit eher zurückgestelltem Unterkiefer, die einen Abstand zwischen der oberen und unteren Zahnreihe aufweisen.

Bei gut erhaltenem Zahnfleisch auch für Prothesen-Träger.

Leute mit frei durchgängiger Nase und

Für solche, die mit Zähnen nachts knirschen.

* „Betrifft: „Schnarchen ade – ich geb’ mir die Kugel“, Tipp von Andreas Raether, Arzt im Praktikum, Backnang, Medical Tribune Nr. 7 vom 16.2.1996.

Lieber Herr Kollege Raether,

Ihre Gleichung vom Schlafen in Rückenlage = Schnarchen geht von zwei falschen Voraussetzungen aus. Dass nicht alle Leute, die auf dem Rücken schlafen, auch schnarchen, dürfte ziemlich klar sein, aber (leider) auch nicht alle Schnarcher tun es nur in der Rückenlage. Vielleicht wissen Spezialisten auf diesem Gebiet die genaue prozentuale Verteilung. Einem echten Schnarcher ist die Lage jedenfalls egal, er tut es lage Ihre Gleichung vom Schlafen in Rückenlage = Schnarchen geht von zwei falschen Voraussetzungen aus. Dass nicht alle Leute, die auf dem Rücken schlafen, auch schnarchen, dürfte ziemlich klar sein, aber (leider) auch nicht alle Schnarcher tun es nur in der Rückenlage. Vielleicht wissen Spezialisten auf diesem Gebiet die genaue prozentuale Verteilung. Einem echten Schnarcher ist die Lage jedenfalls egal, er tut es lageIhre Gleichung vom Schlafen in Rückenlage = Schnarchen geht von zwei falschen Voraussetzungen aus. Dass nicht alle Leute, die auf dem Rücken schlafen, auch schnarchen, dürfte ziemlich klar sein, aber (leider) auch nicht alle Schnarcher tun es nur in der Rückenlage. Vielleicht wissen Spezialisten auf diesem Gebiet die genaue prozentuale Verteilung. Einem echten Schnarcher ist die Lage jedenfalls egal, er tut es lageunabhängig. Haben Sie sich wirklich schon eine (durchgebohrte) Kugel (in den Rücken Ihres Schlafanzuges) gegeben? Ich würde es nie tun, aber meine Patienten, denen ich dafür einen Tennisball empfohlen habe, folgten meinen Ratschlag nicht einmal eine ganze Nacht.

Den Schnarcher stört sein Schnarchen meistens nicht, ausser wenn er deswegen nicht einschlafen kann. Dann ist die Mittagsruhe eher vorbei, als er in einen tiefen, gesunden Schlaf fallen kann. Wenn er nicht das Glück (und Vermögen) hat, in einem separaten Zimmer zu schlafen, ist er von seiner Partnerin schon genug durch Zupfen, Stossen und Schütteln gestört, als dass ihm bei jedem Umdrehen irgendeine Kugel noch den Rest seines Schlafens rauben sollte. Ja, Schnarchen ist ein Leiden und nicht eine Leidenschaft, wie es dem Nebenschlafenden während der langen Nacht fälschlicherweise vorkommt. Dazu eine schwere und teure Last. Wissen Sie, wie viel uns die getrennten Einzelzimmer während der Ferien kosten? Dazu sind es die miesesten Zimmer ohne Meeressicht. Es wurde uns schon beim Eintreffen in einem Hotel an der Rezeption diskret angedeutet, dass wir hier auch in einem Zimmer schlafen dürfen! Was es bedeutet und welche Folgen es hat, in separaten Zimmern und vor allem separaten Betten schlafen zu müssen, brauche ich Ihnen nicht zu schildern. Die Diabetiker können ihre zusätzlichen Kosten von der Steuer abziehen und so ihre Belastungen einigermassen abgelten lassen. Ein Schnarcher sollte es auch einmal versuchen und seine Ansprüche und Anliegen gegebenenfalls bis vor das Bundesgericht durchziehen.

Um die Horrorgeschichten über Schnarchen und Gesundheitsschäden kümmere ich mich keinen Deut: Sie lassen mich kühl, da meine Mutter, deren Schnarch-Schallpegel und die breite der Palette an Schnarchgeräuschen ich (noch) nicht erreichte, trotz ihrer koronaren Herzkran, Herzrhythmusstörungen und Synkopen in ziemlicher geistiger Frische neunzig Jahre alt wurde. Ich weiss, Sie wollen in Abwandlung der Märchen sagen, wenn sie nicht geschnarcht hätte, würde sie noch heute glücklich leben ... Sie starb jedoch an Krebs.“

In den inzwischen verflossenen 8 Jahren haben sich die Erfahrungen und Ansichten des Autors geändert: Seine Schlafstörungen mit mehrmaligem Erwachen pro Nacht und erschwertem Wiedereinschlafen bewogen ihn, eine Lösung zu suchen, die er mit der SomnoGuard-Schiene auch gefunden hat. Die Ferien sind wieder günstiger geworden. Dazu hat er einen neuen Leserbrief in Medical Tribune (2005;38(20):2) geschrieben:

Betr.: Von Nuggis, Löffeln und Superstöpseln Stille Nacht aus dem SchnarchShop Med Trib 2005;38(17):33.

Sowohl der Artikel wie auch die vor kurzem ausgestrahlte Sendung „Puls“ des Schweizer Fernsehens nahmen einen ironischen, herablassenden Unterton an, wenn sie die verschiedenen Antischnarchmittel erwähnten, auch wenn manche von ihnen durch HNO-Ärzte konstruiert und von ihnen und/oder Schlafspezialisten überprüft wurden (SomnoGuard, Snorflex.). Die breite Auswahl der Mittel ist mit Recht den verschiedenen Ursachen des Schnarchens und damit dem Bedarf angepasst. Anstatt sich darüber lustig zu machen, wäre es besser, wenn diejenigen Schlafspezialisten, HNO- und Zahnärzte, die sich an der Entwicklung der Antischnarchmittel nicht beteiligt hatten, die seriösen und vernünftigen davon prüfen und beurteilen würden. (Übrigens ein Beispiel aus der Schulmedizin, das zeigt, dass man eine Doppeltblindstudie nicht immer durchführen kann und trotzdem nötige, wertvolle und gültige Ergebnisse und Kenntnisse erreicht.) Es ist doch unmöglich, die teuren, komplizierten Überdruck-Apparate, die für Patienten mit schwerem Schlaf-Apnoe-Syndrom geeignet sind, allen Schnarchern zu empfehlen.

Dazu eine persönliche Geschichte. In einem Leserbrief in Medical Tribune (Schnarchen – Leiden und keine Leidenschaft, 1996, Nr.7, S 2.) war ich noch skeptisch über die gesundheitlichen Gefahren bei gewöhnlichen Schnarchern. Nach Jahren wachte ich mehrmals pro Nacht wegen Alpträumen, schnellem Puls, merkbarem Herzschlag, erhöhter Diurese und leicht erhöhtem Blutdruck (145/90) auf, was mich nicht gleich wieder einschlafen liess. Da ich ein normalgewichtiger Nichtraucher bin, suchte ich nach anderen Massnahmen als Gewichtsreduktion und Raucherstopp. Ich überlegte, ein fernöstliches Musikinstrument zu lernen, das, wie ich aus einem Artikel, vielleicht in Medical Tribune gelesen hatte, die Klinik in Wald geeigneten Schnarchern empfiehlt. Dann habe ich über Zahnschienen erfahren, die mir geeigneter schienen, da ich fürchtete, die Rachenmuskeln werden trotz des sie stärkenden Musikinstruments mit dem Alter immer schwächer und lockerer. Nach Umfragen bei mehreren Zahnärzten habe ich die Adresse eines Zahnarztes in der Umgebung erfahren, der so etwas macht. Er beurteilte den Zustand meiner Zähne und sagte, eine Schiene komme in Frage, die Kosten betrügen über 2000 Fr., aber wenn mir ein Schlaflabor das Bedürfnis bestätige, könnte die Krankenkasse einen grossen Teil übernehmen. Nicht nur die Kosten und die in meinem Fall unnötige und teure Schlaflaboruntersuchung, aber auch das Metall, mit dem die Plastikschiene adjustiert und gehalten werden sollte, schreckten mich ab. Erst dann suchte ich die Lösung im Internet. Ich fand und bestellte die SomnoGuard-Schiene, die ich wegen der Konstruktion, Erklärungen und des Preises zum Probieren als geeignet fand. Sicherheitshalber habe ich sowohl meinen Zahnarzt, wie den Parodontose-Spezialisten gefragt, ob sie für meine Zähne und das Zahnfleisch nachteilig sein könnte, was sie verneinten. Seit einem Jahr schlafe ich ohne Alpträume, Herzklopfen, mit weniger und kürzeren Schlafunterbrüchen. Die Kosten wurden längst eingeholt, da ich mit meiner Frau auf Reisen wieder in einem Doppelzimmer schlafen kann.